Nach 330.000 ist Schluss – barchetta Nr. 3 kommt

Meine barchetta-Geschichte reicht inzwischen zum Mond und ein Stück zurück. Alle drei barchettas sind rot, also reicht ein Foto für alle 🙂

Barchetta 2 (rechts) und 3.

barchetta 1: Baujahr 1997, mein erster Neuwagen. Hielt ca. 70.000km und wurd dann Opfer eines Verkehrunfalls.

barchetta 2: Baujahr 1999, Vollausstattung mit Hardtop. Wurde mit 2.500km gekauft als Vorführwagen des Fiat-Händlers und hat nun nach 330.000 km endlich Ruhe.

barchetta 3: Baujahr 2000 und jungfräuliche 54.000km auf der Uhr und wird jetzt erstmal in Hohlraumfett getaucht, damit sowas nicht mehr passiert. Absulute Sparausstattung, das heißt, Nr. 2 muss alle Luxusbauteile spenden. Nicht mal Zentralverriegelung hat der Erstbnesitzer gekauft, dafür alle Schlüssel (außer dem Hauptschlüssel) und das Serviceheft verschlampt…

barchetta: Das Grauen ist braun

Sommerzeit, Cabriozeit – leider nicht für meine barchetta. Die steht staubig und mit dem Salz des Winters verkrustet in der Halle, sogar das Hardtop ist noch drauf. Was ist passiert?

Der TÜV ist passiert. Nach 14 Jahren treuen Diensten hat der GTÜ-Mann am 1. Februuar 2012 die Plakette verweigert. Erst schlug er mit der Faust ein Loch in den Wagenboden, dann meinte er, ich solle zu Hause erstmal nachschauen, was noch alles durchgerostet ist.

Recht hatte er – beide Schweller waren vom vorderen Radhaus bis zum Sitz durch und morsch, ebenso der Wagenboden ca. 20cm von Schweller Richtung Wagenmitte.

Nach dem Ausbeinen des Innenraums zeigte sich, dass auch die hinteren Radhäuser dem braunen Tod zum Opfer gefallen sind.

Aber Hilfe ist schon da, ein Mitbewohner meiner Werkstatt ist sogenannter Blechgott und schweißt sich so langsam die Finger wund. Aktuell (Juli) ist der Boden wieder dicht (die barchetta verdient also ihren Namen wieder) und wir kümmern uns um die hinteren Radhäuser.

Parallel läuft ein größeres Fitnessprogramm für die nachgerüsteten Elektronikspielzeuge und eine heftige Aufrüstung im HiFi-Bereich: 25cm-Subwoofer in die Rückwand und ein g’scheiter Verstärker. Ich freue mich schon drauf, endlich mal ordentlich Mucke im Auto zu haben.

 

Das Kabelgewurstel am oberen Bildrand wurde durch einen schönen, durchdachten Kabelbaum ersetzt.